Risikolebensversicherung |
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Die Risikolebensversicherung ist eine reine Risikoabsicherung: im Todesfall kommt es zur vereinbarten Auszahlung der Versicherungssumme, beim Erleben des Ablaufdatums erfolgt keine Leistung der Versicherung. Vor diesem Hintergrund sollte eine Risikolebensversicherung nur dann zum Versicherungsportfolio gehören, wenn ein besonderer Absicherungsbedarf im Todesfall besteht wie bei:
- Familien mit Kindern
- Familien mit nur einem Erwerbstätigen
Da eine Risikolebensversicherung (anders als die Sterbegeldversicherung) keinen lebenslangen Versicherungsschutz bietet, sondern nur für eine begrenzte Vertragsdauer leistet und der Beitrag mit zunehmendem Endalter deutlich ansteigt, stellt sich die Frage nach der optimalen Laufzeit. Je nach Familiensituation gibt es zur Bestimmung der Laufzeit verschiedene Ansätze, z.B.:
- bis die Kinder eine wirtschaftliche Selbständigkeit erlangt haben (sollten)
- bis die selbstgenutzte Immobilie schuldenfrei ist
- bis andere Absicherungsmechanismen greifen
Neben der Laufzeit hängt die Höhe des Beitrages von weiteren Faktoren ab, die im Antrag erfragt werden (z.B. Gesundheitsfragen). Den günstigsten Versicherungsschutz erhalten grundsätzlich die Personen mit der höchsten Lebenserwartung:
- Frauen (da sie eine höhere Lebenserwartung haben als Männer),
- die gesund sind (v.a. Übergewicht, erhöhte Blutwerte oder Bluthochdruck führen zu Zuschlägen auf den Beitrag),
- die nicht rauchen (günstige Nichtrauchertarife erhält, wer in den letzten 12 Monaten nicht geraucht hat),
- die keine risikoreichen Hobbys haben (Motorradfahren, Falschirmspringen etc.)
Gute Tarife enthalten eine Nachversicherungsgarantie, sodass bei bestimmten Ereignissen (z.B. Heirat, Geburt eines Kindes, Gehaltssprung, Bau eines Hauses etc.) die Versicherungssumme in gewissen Grenzen ohne erneute Risiko- und Gesundheitsprüfung angehoben werden kann.


