Sterbegeldversicherung

 

SterbegeldversicherungWar die Zahlung eines Sterbegeld bis zum 31.12.2003 noch Bestandteil der Gesetzlichen Krankenversicherung, wurde dieser Bautein wie viele andere auch ab 2004 vollständig gestrichen. Als Alternative bleibt eine private Sterbegeldversicherung. Hierbei handelt es sich um eine Lebens- bzw. beser Todesfallversicherung auf Lebenszeit.

Sie wird vor allem aus zwei Absicherungsmotiven eingesetzt:

  • Hinterbliebenenversorgung
  • Absicherung der Bestattungskosten

Da die Versicherungssumme in der Sterbegeldversicherung maximal bei 15.000 € liegt, sollte für die finanzielle Absicherung von Hinterbliebenen eher eine Risikolebensversicherung gewählt werden.

Aus diesem Grund bleibt als Hauptmotiv für den Abschluss einer Sterbegeldversicherung nur die Absicherung der Kosten für die Beerdigung bzw. Beisetzung. Für diese Absicherung weist die Sterbegeldversicherung gegenüber der Risikolebensversicherung zwei deutliche Vorteile auf:

  • lebenslanger Versicherungsschutz
  • keine Gesundheitsfragen bei einer Wartezeit von 3 Jahren
Stellen die Gesundheitsfragen kein Problem für die Beantragung einer Lebensversicherung dar, könnte als Alternative auch der Abschluss einer Dread Disease Absicherung in Frage kommen. Mit einem erweiterten Todesfalschutz leistet dieser Tarif nicht nur im Todesfall z.B. 10.000 €, sondern beim vorherigen Eintritt einer schweren Krankheit nochmals 10.000 €. Auch dieser Versicherungsschutz kann lebenslang gewählt werden, die Kosten sind trotz der doppelten Absicherung nur unwesentlich höher als beim reinen Sterbegeld. Um diesen Schutz zu erhalten, sind jedoch Gesundheitsfragen im Antrag zu beantworten.
 
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